Die Reise in die Stadt des Designs
[14. Februar 2026]
Um pünktlich in Braunschweig am Bahnhof zu sein, hieß es erst einmal früh aufstehen. Um genau zu sein hat der Wecker um 5:15 geklingelt.
Mit Sack und Pack ging es dann auf direktem Wege nach Braunschweig zum Hauptbahnhof. Wie schwer ein ca. 25 kg schwerer Koffer sein kann, hab ich direkt beim Weg zum Gleis merken können. Ich bin noch unerfahren bei der Reise mit Koffer, wobei ich das von meinem Koffer ehr weniger sagen kann. Der ist nämlich von meiner Uroma und hat vor mehreren Jahrzehnten schon viele Teile der Welt sehen können. Ich denke wir ergänzen uns ganz gut. 😄

Beim Warten auf dem Bahnsteig kam es dank kurzer Verspätung des ICE noch zu einem kleinen Gespräch mit einem netten Pärchen. Da die beiden auf dem Weg nach Rom waren, hatten wir direkt ein Gesprächsthema und mir wurde in Mailand vor allem die Innenstadt und die Oper empfohlen. Ich denke ich sollte mal mit einer kleinen Bucket-List an Orten starten, Empfehlungen werde ich auf dieser Reise sicher noch häufiger bekommen.
Mein ICE fährt bis nach Interlaken in die Schweiz, ich will jedoch schon in Basel in den Zug nach Mailand umsteigen. Die Fahrt mit der deutschen Bahn verläuft zu meinem Erstaunen völlig problemlos - wir sind sogar überpünktlich in Basel. Auf der Fahrt durchquere ich viele Städte in denen ich zuvor noch nie war. Am spannendsten finde ich jedoch Frankfurt am Main, mit seinen vielen gläsernen Hochhäusern.
[Das ich davon in naher Zukunft noch einige mehr sehen werde, wusste ich zu der Zeit noch nicht so genau - aber dazu sicher an anderer Stelle nochmal :) ]


Nach einer halben Stunde Wartezeit bekomme ich die Nachricht, dass mein Zug nach Mailand an diesem Tag ausfällt. Nach kurzer Recherche finde ich eine andere Verbindung über Zürich. Es wird kurz hektisch und ich muss mit meinen nicht all zu leichten Koffer mehrere Treppen bewältigen, aber dann sitze ich im Zug nach Zürich. Dort angekommen steige ich in den Zug nach Mailand. Von dort aus geht es dann entlang vieler Seen, beginnend mit dem Züricher See, die letzten Stunden bis nach Mailand.
An der Statione Centrale in Milano komme ich dann sogar 1h früher als geplant an. Dort empfängt mich zuerst eine sehr imposante Bahnhofshalle und kurz danach netterweise mein Vermieter, welcher mich von dort mit dem Auto abholt.


Da ich an diesem Tag einen Seitenausgang des Bahnhofgebäudes wähle, werde ich erst wenige Tage später den Anblick des Haupteingangs bei Nacht bewundern dürfen. Die Beleuchtung in den Farben der Flagge darf natürlich nicht fehlen.
Nach einer ersten sehr spannenden Fahrt durch den italienischen Abendverkehr kommen wir an der Wohnung an.
Nach einer kurzen Wohnungsführung und der Übergabe meines kleinen Gastgeschenks (Glas Honig aus Quedlinburg) finde ich mich auch schon allein in meinem Zimmer wieder. Ich räume die ersten Sachen aus dem Koffer und packe meinen Schlafsack aus. Dieser ist in den ersten Nächten von Nöten, da in meinem Zimmer leider nur eine Matratze vorhanden ist, ohne Kissen und Decke.
Gut angekommen in der Stadt des Designs und der Architektur.
Ciao!